Donnerstag, 18. dezember 2008
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ich denke denke denke, den ganzen Tag versuche ich meine Gedanken zu steuern, nur gelingt es mir nicht. Jeden Tag treffe ich eine andere Entscheidung. Weiß nicht wer ich bin, wohin ich gehe. ----
Alle Beziehungen stimmen mich unzufrieden.
Meine Mutter ----- Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Liebe erhoffe ich seit Kindheit an. --- Liebe wird gesprochen, doch nicht gefühlt.
Mein Vater ----- ist zuweit fort, zu alt und zu gleichgültig--- er hat einfach mit sich und der Welt abgeschlossen.
Meine Schwester ----- wirft mit mangelndes Interesse vor, stellt nur Erwartungen an mich. Gerne auch finanzieller Art. Aber geben, nicht finanzieller Art -------kann Sie nicht.
Mein "Lebensgefährte" ----- ich kann ihn seltenst um mich haben, aber gut mit ihm reden. Kann ihn nicht riechen und nicht schmecken. Ich liebe ihn nicht.
Meine Freunde ---- die Paar sind oberflächlich, aber ohne Erwartungen -und das ist gut so.
Mein Ex-Ehemann----- stellt nur Erwartungen an mich - das ist nicht gut.
Meine einzige Liebe, einzige Konstanz und einzige Ehrlichkeit ist meine Tochter. Sie gibt mir Halt und Kraft. Was für eine Bürde für meine kleine Maus. Durch sie spüre ich Harmonie, kann tiefe
Gefühle empfinden voller Liebe, ihr Lachen und ihre Zufriedenheit sind meine Glückseeligkeit.
Das Streben nach Glück - diesen Film habe ich erst kürzlich gesehen, was ich schon lange vor hatte. Immer und immer wieder muß ich an ihn denken, diesen Film. Ich fühle mich verbunden, denn
ähnlich geht es mir auch. Nur das ich nicht weiß, wie es beruflich bei mir weiter geht. Was ich wirklich will. --- Nicht das ich keine Arbeit habe. Nein ich verdiene mein Geld, kann mich nicht
beklagen, - Nur ist es für mich eine Anstrengung. Ich bin nicht gefordert - nicht gefragt - habe keine Herausforderung. Mir fehlt eine Aufgabe.
Ich würde am liebsten alles hinter mir lassen. Einfach meine Tochter einpacken und gehen. Es ist nur nicht ganz einfach, mal eben mit 41 Jahren neu anzufangen. Ich habe die Verantwortung meiner
Tochter gegenüber. Erst vor einem halben Jahr habe ich alles geschmissen für die neue Liebe und..... was ist bei rausgekommen? Ich weiß weder ein noch aus. Bin in einen Ort gezogen, der mich
einengt.--- Ich lebe wie im Gefängnis. ------ Die alte Freundschaft, die zur neuen Liebe wurde, ist keine Liebe, eben nur Freundschaft. Meine Tochter hängt inzwischen sehr an meinem Partner. Er
ist auf seine Art und Weise optimal. Jede alleinerziehende Mutter wäre dankbar für so einen Partner. Er sorgt für uns (wenn ich es wollte), er ist liebevoll, verständnisvoll, großzügig (wenn ich
es zulasse)...... Nur liebe ich ihn nicht und komme mir jeden Tag immer mehr wie ein Heuchler vor.
Wir haben es als WG versucht und ich bin endlich frei, nur weiß ich, er erwartet mehr und ich nehme ihm die Zeit für neues, jeden Tag, solange er hofft.
Ich möchte schreien, weglaufen, alles stehen lassen --- aber ich habe auch Angst davor, zu gehen, weiß ich doch nicht wohin. So genieße ich trotz alledem, den Luxus, nicht voll arbeiten zu müssen
und für meine kleineTochter Zeit zu haben. Und vor allem, wenn ich gehe? Wohin? Wieder allein? davor habe ich einfach Angst. In meine Heimatstadt möchte ich auch nicht wirklich, auch wenn ich
dort viele Menschen kenne und meine Familie dort ist. Aber gerade meine Familie ist, denke ich, die Nähe die ich nicht mehr suche. Mein Gedicht in diesem Blog betrifft voll und ganz meine Familie
und sagt, denke ich alles.
Ich möchte Leben ohne immer wieder verzichten zu müssen. Sei es materiell oder immateriell. Ständig nur kämpfen.......... ums gute Leben, um Zeit und um Gefühle.